
Nicht nur in Frankreich, auch in Ligurien und im Piemont hat es in letzter Zeit viel zu viel geregnet. Noch auf unserem letzten Stellplatz hörten wir, dass wieder ein Stück Autobahn eingebrochen war. Zum Glück ist wohl niemand zu Schaden gekommen. Ich war trotzdem ganz schön erschrocken und gleichzeitig auch erleichtert, denn genau auf diesem Stück hätten wir eigentlich fahren wollen. Googlemaps schlug uns eine Ersatzroute vor, die auch nicht schlecht klang. Leider wurde mir aber ziemlich schlecht, als sich die Straße in immer enger werdenden Serpentinen die Berge hochschraubte. Mit ein bisschen fricher Luft und mehr Konzentration auf die Strecke, ließ sich das aber zum Glück in den Griff kriegen. Wir freuten uns über die Bäume im Herbstlaub und über den Schnee oben am Pass.

Unterwegs begegnete uns kaum ein Auto und die Straße war immer mal wieder teilweise abgesperrt oder gerade erst von Schlamm befreit worden. Wir kamen aber trotzdem gut durch und auf der anderen Seite wurden wir mit einem malerischen Alpenpanorama mit schneebedeckten Wipfeln belohnt.

Fast zeitgleich trafen wir mit Rita und Umberto an unserer Ferienwohnung in Monforte d’Alba im Piemont ein. Dort machten wir es uns 3 Tage lang richtig gemütlich. Das Wetter war zwar nicht ganz so gut, wie angekündigt, aber wir hatten auch so genug zu tun: Rucksäcke Probe packen, Moby Dick ausräumen und putzen, Rucksäcke nochmal packen. Moby Dick wieder einräumen und dazwischen ganz viel essen und quatschen, Rommè und Scopone spielen. Das war schön!


Impressionen 
aus 
Monforte… 


Mmmhhhh…. 
Aufräumen 
mit vollem Körpereinsatz
Nun macht Moby Dick nach bisher 11671 gefahrenen Kilometern seinen wohlverdienten Winterschlaf in Turin. Wir liegen in Mailand im Hotelbett. Der Abschied war wirklich komisch, aber jetzt geht der Blick nach vorn bzw. nach Südwesten und wir freuen uns auf Ecuador. Sonntag früh geht es los!



