03.06.2025 – 03.07.2025
Nach fast 3 Monaten Entdeckungsreise auf dem Balkan waren wir irgendwie urlaubsreif. Wie gut, dass als nächstes Kroatien auf uns wartete. Von zwei vorherigen Sommerferienreisen wussten wir bereits, wo es uns gut gefällt. Obwohl es auch in Kroatien natürlich noch reichlich zu entdecken gegeben hätte, beschränkten wir uns auf Bekanntes und Bewährtes.
Weit im Süden machten wir eine knappe Woche Urlaub im Autocamp Sirena: Ein Stellplatz mit wunderbarem Meerblick, kristallklares Wasser in der noch recht spärlich besuchten Bucht, ein Platz für unsere Hängematte und die Möglichkeit ein bisschen Sport zu machen waren das Rezept für eine tolle Zeit. Da konnte ich sogar über die allabendliche kroatische Volksmusik, die vom Restaurant zu uns herüberschallte, hinwegsehen. Mit einem kleinen Zwischenstopp in Zadar fuhren wir weiter gen Norden auf die Insel Cres bzw. Losjin. Dort im kleinen Ort Osor genossen wir erneut überwiegend das Nichtstun, unterbrochen nur von Ausflügen in und auf das türkisfarbene Meer. Gegen Ende unseres geplanten Aufenthaltes wurde es (leider für Kroatien nicht untypisch) super windig. So ließen wir uns etwas früher als geplant weiter nach Norden wehen.



















Schon länger hatten wir im Hinterkopf, im Juni vielleicht einen Abstecher nach Deutschland zu machen. Ritas 70. Geburtstag war der Aufhänger und die Möglichkeit die Familie und ein paar Freunde zu sehen, ein weiterer guter Grund. So kam es, dass wir als Überraschungsgäste pünktlich zum Geburtstagswochenende in Gifhorn aufschlugen. Dort verbrachten wir sommerliche Stunden im Garten mit der ganzen Familie. Wir genossen die Geselligkeit und besonders das Wiedersehen mit den Kindern und Kennenlernen mit dem neuesten Familienmitglied. Anschließend setzten wir unseren Heimaturlaub bei Erich im Wendland fort. In Hamburg statteten wir nicht nur unser geliebten Bellealliancestraße und ihren Bewohnern und Sarah und ein paar Freunden einen Besuch ab, sondern wagten uns auch schon einmal in unsere Schulen. Christian wurde dort von seiner Klasse stürmisch begrüßt und wir freuten uns beide, liebe KollegInnen wieder zu sehen. Trotzdem froh, dass es noch zwei Monate dauern wird, bis uns der Ernst des Lebens wieder hat, ging es weiter nach Haseldorf zu Heidrun und Jochen. Mit drei weiteren Stoppovern bei Freunden und Familie (in Bremen, Hannover, Hildesheim) machten wir uns am 1. Juli wieder auf den Weg nach Süden; diesmal nicht voll mit Eindrücken, dafür ganz erfüllt von so vielen schönen Stunden und Gesprächen. Nach 11 Monaten fast ausschließlich zu zweit, sind wir das gar nicht mehr gewöhnt.






Ursprünglich hatten wir vorgehabt, von Hamburg aus nördlichere Gefilde zu erkunden. Je mehr wir darüber nachdachten, desto deutlich wurde für uns allerdings, dass wir im Juli eher entspannten Sommerurlaub machen würden, als erneut auf Entdeckungsreise zu gehen. Daher schwitzen wir nun in Südfrankreich.


